Wenn man solch ein fantastisches Gerät, wie das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg besitzt, möchte man natürlich auch möglichst lange etwas davon haben. Software wird ständig weiterentwickelt und die Anforderungen an PC-Systeme steigen ständig. Ob das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg den Anforderungen zukünftiger Software-Produkte stand hält, möchte ich in diesem Artikel herausfinden. Für einen Test habe ich eine virtuelle Maschine erzeugt und die Preview Releases von Windows 8 und Office 2013 installiert.
Möchte man auf einem Gerät ein neues Betriebssystem installieren, wie z.B. beim Wechsel von Windows 7 zu Windows 8 formatiert man normalerweise die Festplatte, um anschließend die neue Windows-Version zu installieren. Alternativ kann man auch eine zweite Windows-Version, parallel zur bereits vorhandenen Version installieren. Bei dieser Variante bekommt man dann beim Systemstart eine Auswahl angezeigt, bei der man die zu startende Windows-Version einfach auswählen kann.
Weitaus eleganter ist es, die Testversionen mittels einer virtuellen Maschine auszuprobieren. Mit einer ‘virtuellen Maschine’ wird ein eigenständiger PC auf dem bereits vorhanden PC simuliert. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: eine virtuelle Maschine grenzt sich ganz klar vom Hostsystem (in diesem Fall ‘Windows 7′ ab). Dadurch, dass keine Dateien überschrieben/gelöscht/vermischt werden, können keine Fehler im Dateisystem entstehen. Man kann der virtuellen Maschine eigene Ressourcen, z.B. Größe der Festplatte, RAM-Größe, etc. zuordnen. Hierbei ist zu beachten, dass die virtuelle Maschine natürlich nicht die Leistung des Hostsystems (Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg) übertreffen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die ursprüngliche Windows-Version bestehen bleibt. So kann man zwischen Windows 7 und Windows 8 nach belieben hin- und herwechseln. Natürlich kann man jede beliebige Software auch auf der virtuellen Maschine installieren und testen.
Um eine virtuelle Maschine für den Test von Windows 8 und Office 2013 zu erzeugen, muss man zunächst einmal ein paar Downloads tätigen.
- VMware-player-4.0.4-744019.exe | es gibt verschiedene Produkte mit denen man virtuelle Maschinen erzeugen kann. Für dieses Beispiel benutze ich das Tool “VMware Player” | https://my.vmware.com/web/vmware/free#desktop_end_user_computing/vmware_player/4_0
- Windows 8 Release Preview (32 Bit) | http://www.chip.de/downloads/Windows-8-Release-Preview-32-Bit_51661614.html oder Windows 8 RC – Release Preview (64 Bit) | http://www.chip.de/downloads/Windows-8-RC-Release-Preview-64-Bit_43463405.html
- Office 365 Home Premium Preview | http://www.microsoft.com/office/preview/en/try-office-preview | For Home > Try > Microsoft Acoount-Daten eingeben > den Anweisungen folgen
Vorbereitung des HP Envy 6-1000sg
Das HP Envy 6-1000sg bringt ideale Voraussetzungen mit sich, um virtuelle Maschinen abzubilden. Der Intel® Core™ i5-3317U -Prozessor ist mit seinen 2 Kernen und 4 abbildbaren Threads wie geschaffen, für das, was wir nun vorhaben.
Bevor wir starten, überprüfen wir ob im BIOS des Intel® Core™ i5-3317U (Taste esc > F10 > Reiter ‘System Configuration’ ) der Wert für Virtualization Technology auf ‘enabled’ gestellt ist. Mit diesem Feature unterstützt HP die Abbildung von virtuellen Maschinen in kompletter Isolation.
Installation von VMware Player und Einrichtung einer virtuellen Maschine
Die gerade heruntergeladene Datei wird einfach an einem beliebigen Ort installiert. Nach einem Neustart des HP Envy 6-1000sg, starten wir den VMware Player.
Um eine virtuelle Maschine anzulegen, gehen wir folgt vor:
- Create a New Virtual Machine
- den Punkt “I will install the operating system later” auswählen und “Next” drücken
- Guest operating system = Microsoft windows | Version = Windows 7
- Virtual machine name z.B. “Windows 8“
- Maximum disk size (GB) z.B. “25.0” und anschließend “Next“
- Button “Customize Hardware …“
- den Wert für Memory auf z.B. 2 GB setzen und dann “Close“
- “Finish“
- Nun sieht man im linken Teil des VMware Players, die gerade erstellte Maschine
- Um die Installation zu starten, wählen wir den Punkt rechts unten “Edit virtual machine settings“.
- Unter dem Punkt “CD/DVD (IDE)” wählen wir die Option “Use ISO image file“ und wählen z.B. die Windows 8 Release Preview (32 Bit)-Datei, die wir gerade heruntergeladen haben, aus. Anschließend “OK“
- Mit dem Button “Play Virtual Machine” starten wir den nun simulierten PC und somit die Installation der Windows 8 Release Preview.
Installation der Windows 8 Release Preview
Die Installation klappt ganz ohne Probleme und geht auch sehr zügig. Wer den benötigten Key für den Test sucht, dieser steht auf der Download-Seite http://www.chip.de/downloads/Windows-8-Release-Preview-32-Bit_51661614.html . Hier ein paar Bilder des Installationsvorgangs:
Installation von Office 2013 Preview
Office 2013 kann man nun ganz normal auf der virtuellen Maschine von Windows 8 aus, installieren. Hier gibt es keine Besonderheiten zu beachten. Der Link zu Office 2013 Preview ist weiter oben bei den Downloads zu finden.
Zusammenfassung und Fazit
Wir simulieren nun auf unserem HP Envy 6-1000sg einen eigenständigen PC mit installiertem Windows 8 Release Preview und Office 2013 Preview.
Die Installationen funktionierten einwandfrei und das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg hat keinerlei Probleme mit dieser virtuellen Maschine umzugehen. Windows 8 Release Preview und Office 2013 starten sehr schnell und laufen flüssig. Ich konnte keinerlei Aussetzer oder Einschränkungen der Leistung feststellen. Sogar mit der gestarteten virtuellen Maschine, hat das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg noch genug Leistung, um unter dem Hostsystem “Windows 7” ohne Probleme Spiele zu zocken. Zwar hat HP noch nicht alle Treiber für Windows 8 veröffentlicht. Die wesentlichen Module, wie z.B. Grafikkarte, Tastatur, Touchpad, Webcam, Festplatten, lassen sich ohne die Installation eines zusätzlichen Treibers bedienen.
Das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg ist mit seinen leistungsfähigen Komponenten bestens für die kommenden Windows- und Office-Versionen vorbereitet. Da diese Produkte einen Vorreiter für andere Software-Entwicklungen darstellen, wird das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg voraussichtlich auch keine Probleme mit anderen Software-Produkten bekommen. Für die nächsten Jahre ist auf jeden Fall bereits jetzt genug Rechen-Power vorhanden. Somit ist das Ultrabook™ HP Envy 6-1000sg auf jeden Fall eine Anschaffung für die Zukunft.
Welche Neuerungen Windows 8 im einzelnen mit sich bringt, kann man hier sehr gut nachlesen: http://www.golem.de/news/windows-8-die-neuerungen-unter-der-haube-1208-93719.html
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